Der Fraktionsvorsitzende Werner Graf fordert Kai Wegner zum Handeln auf:
„Mit der Entlassung der Kultursenatorin sind noch längst nicht alle notwendigen Konsequenzen aus der CDU-Fördergeldaffäre gezogen worden. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Dirk Stettner und der haushaltspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Christian Goiny, haben nachweislich die Senatorin zu einem evident rechtswidrigen Verhalten gedrängt. Das darf niemals Standard einer demokratischen Fraktion im Abgeordnetenhaus sein. Beide sind in ihren jeweiligen verantwortungsvollen Ämtern nicht länger tragbar. Es ist Aufgabe von Kai Wegner, nicht nur als Regierungschef, sondern auch als Landesvorsitzender der Berliner CDU, ein für alle Mal klarzumachen, dass rechtswidriges Verhalten innerhalb der Berliner CDU nicht toleriert wird und natürlich Konsequenzen hat.
Andernfalls bleibt der Eindruck, dass Kai Wegner seine parteilose Ex-Kultursenatorin geopfert hat, um drei CDU-Männer politisch zu decken. Die Hauptverantwortlichen für die CDU-Fördergeldaffäre heißen Joe Chialo, Dirk Stettner und Christian Goiny. Das deutlich zu machen, wäre die Pflicht des Regierenden Bürgermeisters und CDU-Landesvorsitzenden.“