Zur Aussage der AfD-Fraktionsvorsitzenden, sie habe nach der Waffen-Razzia, bei der Nazi-Devotionalien bei einem engen Mitarbeiter von ihr gefunden wurden, nicht gewusst, dass dieser so „ticke“, erklärt Werner Graf, Fraktionsvorsitzender:
„‚Davon haben wir nichts gewusst‘ ist seit 80 Jahren die Lieblingsausrede der Rechten. Frau Brinker bemühte diese Ausrede schon, als sie behauptete, Hakenkreuze und 88-Tattoos bei einem AfD-Event nicht erkannt zu haben.
Auch die Berliner AfD ist brandgefährlich – bis ganz nach oben zu ihrer Anführerin. Hinter der biederen Fassade steht ein braunes Gerüst, das auf Hass, Spaltung und Gewalt setzt. Das zeigt die Razzia gegen den Vertrauten der AfD-Spitze.
Ich fordere deshalb die Innensenatorin und den Verfassungsschutz auf, endlich die Öffentlichkeit darüber zu informieren, wie sie die AfD in Berlin einstufen. Und ich fordere den Bund auf, sich nicht länger einem AfD-Verbotsverfahren in den Weg zu stellen.