Zum Tod von Bianca Klose, der Gründerin der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR), erklären die Fraktionsvorsitzenden Bettina Jarasch und Werner Graf:
„Bianca Klose hat den Kampf gegen Rechtsextremismus in Berlin seit der Jahrtausendwende maßgeblich geprägt. Ihr stets furchtloser und immer entschlossener Einsatz für die Stärkung unserer Demokratie bleibt beispiellos. Wir trauern um eine engagierte Demokratin, Antifaschistin und Freundin. Unser Beileid gilt ihrer Familie, Freundinnen und ihren Kolleginnen, die einen wundervollen Menschen verloren haben.
Wir haben Bianca Klose als fachkundige Beraterin sehr geschätzt, weil ihr Rat und ihre Kritik immer konkret, nach vorne gedacht und auf positive Veränderungen in der Praxis ausgerichtet waren. Missstände und Fehlentwicklungen in der Politik hat sie stets angesprochen und bekämpft. Sie stand für eine starke Zivilgesellschaft und hat sich nicht gefürchtet, sich auch mit staatlichen Institutionen oder Parteien anzulegen, wenn sie den Eindruck hatte, dass etwas in die falsche Richtung läuft. Wir müssen uns in Zukunft häufiger fragen: Was hätte Bianca Klose getan?“