Zum Hitzeschutz in Berlin kommentiert Werner Graf, Fraktionsvorsitzender:
“Wenn die Temperaturen steigen, bieten Parks Erholung, Bäume spenden Schatten, Grünflächen kühlen die Stadt. Die gute Nachricht ist: Berlin kann sich gegen Hitze wappnen. Die schlechte ist: Aktuell geschieht das Gegenteil.
Wo Bäume fehlen und Asphalt den Boden versiegelt, wird es immer heißer. Tropennächte, Hitzerekorde und das zunehmende Auftreten des Eichenprozessionsspinners belasten die Gesundheit – besonders Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen leiden unter den Folgen.
Umso unverständlicher ist es, dass unter Schwarz-Rot mehr Bäume verloren gehen als neu gepflanzt werden. Obwohl die Verwaltung Lösungen erarbeitet, fehlt bis heute zusätzliches Personal und eine ausreichende Finanzierung für die Pflege und die Pflanzung von Bäumen.
Wer Berlin wirksam vor Hitze schützen will, muss in Stadtgrün, Entsiegelung und das Schwammstadt-Prinzip investieren – mit mehr begrünten Plätzen und Hinterhöfen, sauberen Parks und Spielplätzen sowie einer Million Bäume für Berlin."