Zur Absage des Freizeitangebots für Schwarze Kinder, Jugendliche und Familien vom Verein EOTO im „Volksbad“ vor der Berliner Volksbühne erklärt Werner Graf, Bürgermeisterkandidat:
„Es ist ein Skandal, dass eine Veranstaltung für Schwarze Kinder, Jugendliche und Familien aus Sicherheitsgründen abgesagt werden muss. Das ist für unsere gesamte Stadt beschämend und das Gegenteil dessen, wofür Berlin als Stadt der Freiheit steht. Der Erfolg einer gezielten Kampagne von spalterischen Meinungsportalen und rechtskonservativen Medien gegen eine Gruppe von Berlinerinnen und Berliner ist für eine demokratische Stadtgesellschaft unerträglich.
Leider hat sich auch die Berliner CDU dafür entschieden, bei diesem rechten Kulturkampf auf dem Rücken schwarzer Berlinerinnen und Berliner, die auch in ihrem Alltag starken Anfeindungen ausgesetzt ist, mitzuwirken. Das ist einer Regierungspartei absolut unwürdig. Wer so argumentiert wie ihr neuer Spitzenkandidat müsste auch Seniorenabende, U18-Parties und die Stammtische der Frauen-Union kritisieren. Ich erwarte vom Regierenden Bürgermeister, dass er sich mit den Betroffenen solidarisch erklärt und hinter EOTO und das "Volksbad" stellt."