Nach der Studie „Mapping the World’s Prices – 2026“ des Deutsche Bank Research Institute belegt Berlin bei den monatlichen Grundversorgungskosten für eine 85-m²-Wohnung weltweit Platz eins. Dazu erklärt Werner Graf, Fraktionsvorsitzender:
„Nicht nur die Mieten explodieren in Berlin, auch die Nebenkosten. Es wird endlich Zeit, dass wir nicht nur über die erste, sondern auch über die zweite Miete sprechen. Gerade die Folgen der Klimakrise und die damit steigenden Energiepreise setzen die Berlinerinnen und Berliner spürbar unter Druck. Es wächst die Angst vor der nächsten Abrechnung. Deshalb schlagen wir einen Energiebonus für Haushalte mit WBS 220 vor: ein jährliches kostenloses Grundkontingent von 500 Kilowattstunden Strom, ergänzt um weitere 100 Kilowattstunden pro Haushaltsmitglied – geliefert von einem regionalen Ökostromanbieter. Damit schaffen wir eine verlässliche Grundversorgung und entlasten gezielt mehr als die Hälfte aller Berliner*innen, die unter den hohen Energiekosten besonders leiden.
Entlastungen müssen gezielt bei denen ankommen, die sie am nötigsten haben. Zugleich braucht es endlich echte Vorsorge und einen Kurswechsel weg von fossilen Energien, damit künftige Krisen Berlin nicht mehr so hart treffen. Ich möchte soziale Gerechtigkeit mit konsequentem Klimaschutz verbinden. Mit einem Energiebonus stärken wir erneuerbare Energien, verringern unsere Abhängigkeit von fossilen Importen, fördern die regionale Wirtschaft und sichern Arbeitsplätze vor Ort. Mit dem Energiebonus wird Berlin sowohl bezahlbarer als auch unabhängiger von autoritären Regimen.“