Zum Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie am 17. Mai erklärt Werner Graf, Fraktionsvorsitzender:
“Queerfeindliche Gewalt und Hass nehmen auch in Berlin zu. Angriffe, Hetze und Bedrohungen auf queere Menschen oder Einrichtungen dürfen niemals zur Normalität werden. Deshalb braucht es mehr Schutz, mehr Sichtbarkeit und starke queere Strukturen in allen Bezirken.
Wir wollen Menschen vor queerfeindlichen Übergriffen schützen, queere Infrastruktur dauerhaft absichern und Safer Spaces in der ganzen Stadt erhalten und ausbauen. In jedem Bezirk soll mindestens ein queerer Ort bestehen, etwa ein Zentrum, Jugendclub oder Familienzentrum. Queere Beratungs-, Gesundheits- und Pflegeangebote wollen wir flächendeckend sichern und ausbauen. Gleichzeitig setzen wir uns dafür ein, Polizei und Justiz im Umgang mit queerfeindlicher Gewalt besser zu schulen und queere Bildungsarbeit zu stärken, damit Vorurteile abgebaut und Akzeptanz gefördert werden.
Rechte und Sicherheit queerer Menschen mussten über Jahrzehnte hart erkämpft werden und sie sind weiter keine Selbstverständlichkeit. Wir müssen sie jeden Tag verteidigen, ausbauen und politisch absichern. Gleiche Rechte für alle machen unsere Demokratie stark. Hass, Ausgrenzung und Gewalt schwächen unser Zusammenleben und das Gemeinwohl dieser Stadt. Wir stehen an der Seite der queeren Communities, am IDAHOBIT und an jedem anderen Tag des Jahres.”