Anlässlich der Senatsbefassung zum Berliner Wärmeplan 2026 und der Überweisung an den Rat der Bürgermeister erklärt Werner Graf, Fraktionsvorsitzender:
„Die strategische Wärmeplanung für Berlin ist ein wichtiger erster Schritt. Doch Theorie ist noch keine Praxis – entscheidend ist die Umsetzung. Genau hier versagt der Senat bislang. Es fehlen die Strukturen, das Tempo und die Ansprechpartnerinnen für Menschen, die auf nachhaltige Wärme umsteigen wollen. Und bei Schwarz-Rot darf auch am politischen Willen für eine nachhaltige Wärmeversorgung gezweifelt werden.
Am Ende wird sich in den Bezirken entscheiden, ob aus Plänen tatsächlich Projekte werden. Dort, wo Fernwärme nicht möglich ist, bieten sich vor allem Wärmepumpen oder Nahwärmenetze auf Basis erneuerbarer Energien an. Wir müssen alle Potenziale für eine klimafreundliche und bezahlbare Wärmeversorgung ausschöpfen. Nur so machen wir uns in globalen Krisen- und Kriegszeiten unabhängig von teurem Gas oder Öl. In allen Bezirken brauchen wir daher Wärmewendemanagerinnen, die in diesem Sinne vernetzen und beraten können.“